Wälzlager können während des laufenden Betriebs untersucht werden, um ihren Zustand zu beurteilen und mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen. Ermöglicht wird dies durch eine Schadfrequenzanalyse.
Dabei handelt es sich um eine Aufnahme der Geräuschpegel, deren Frequenzen nach Auffälligkeiten durchsucht werden.
Effektive Methoden, um im Fall von Mängeln möglichst früh eine Warnung
über den Zustand der Lager zu bekommen, ist die BCU-Messung (Bearing Control Unit). Bei der BCU werden die Daten an einem Sensor erhoben, der in der Nähe des Lagers angebracht wird. Dieser Sensor verstärkt die Resonanz der Stöße, die aufgrund des Schadens im Lager entstehen, und führt so zu einer frühzeitigen Entdeckung von Schäden. Jedem Lagertyp sind mögliche Schadfrequenzen zugeordnet, sodass die wahrscheinlichsten Fehler – oder sich anbahnende Probleme – zügig identifiziert werden.
Mit diesen Methoden kann der Zeitpunkt vorhergesagt werden, zu dem die
Maschine überholt werden muss. Je mehr über einen möglichen Fehler bekannt ist, desto sicherer wird die Prognose, wie lange eine Maschine noch betrieben werden kann.